Pelikananlage Zoo Basel

Neugestaltung und Ausbau beendet
Die Rosa- und Krauskopfpelikane erhielten durch den Um- und Ausbau ihres Geheges mehr Sonnen- und Brutplätze sowie Rückzugsorte. Eine vergrösserte Insel, die Erweiterung des Stallvorplatzes sowie die Anbringung von zusätzlichen Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Teich vervollständigen die neue Pelikananlage. Die Anlage wurde um rund 580 Quadratmeter erweitert. Die gesamte Anlage weist nun eine Fläche von 1’730 Quadratmetern auf. Zwei Drittel des Geheges besteht aus Wasser.
Hoffnung für die Zukunft
Nach erfolgreicher Aufzucht von fünf Vögeln im letzten Jahr – drei Rosapelikane und zwei Krauskopfpelikane – hofft der Zoo Basel auch in diesem Jahr auf ein ausgiebiges Balzen und eine angeregte Brutstimmung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Tiere an ihre neue Anlage anpassen. In der 27-köpfigen Pelikangruppe sind bereits erste Anzeichen von Brutstimmung auszumachen: Den Rosapelikanen wachsen als «Balz-Schmuck» eine hühnereigrosse Beule am Ansatz des Oberschnabels sowie lange Schmuckfedern am Hinterkopf. Ihr Federkleid erscheint dem Beobachtenden in dieser Zeit noch intensiver rosa und die Gesichtshaut der Weibchen verfärbt sich stark orange. Bei den Krauskopfpelikanen wird der Kehlsack blutrot. Der Zolli gehört zu den wenigen Zoos in Europa, in dem das Publikum die Balz und Brut der Pelikane beobachten kann. In den meisten europäischen Zoos werden die Rosapelikane in ein Winterquartier hinter den Kulissen gebracht, wo sie balzen und brüten.
Pelikanfütterung
Die beliebte Pelikanfütterung wird nach der landschaftlichen Neugestaltung und reicheren Strukturierung der Anlage wieder aufgenommen. Täglich um 15.00 Uhr kann das Zoo-Publikum die Fütterung der Rosa- und Krauskopfpelikane beim Pelikanstall beobachten. Die Tierpflegenden verfüttern eine Tagesration von 30 Kilogramm Fisch an die Pelikane. Es handelt sich dabei um Fisch der Rotfedern-Art sowie Beifang aus dem Zürichsee.
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